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Wendeburger Bote 01/2005


Aus dem Gemeinderat
Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2005 und Fortschreibung des Konsolidierungskonzeptes beschlossen

Der Rat der Gemeinde Wendeburg hat in seiner Sitzung am 7. Dezember 2004 mit den Stimmen von CDU und SPD den Haushaltsplan für das Jahr 2005 beschlossen. Auch die Haushaltsplanung 2005 ist wieder maßgeblich geprägt von der seit Jahren anhaltenden Finanznot der Städte, Gemeinden und Landkreise. Selbst die Erfüllung der den Kommunen zugewiesenen gesetzlichen Aufgaben bereitet enorme Schwierigkeiten; Gestaltungsspielräume für freiwillige Aufgaben bestehen kaum noch. Die schwierige Finanzsituation der Gemeinde Wendeburg wird sich auch im Jahr 2005 weiter verschlechtern. Der zu erwartende Rückgang des Gemeindeanteils an der Einkommensteuer um 120.000,-- € und die Verringerung der Mittel aus dem kommunalen Finanzausgleich um 85.000,-- € tragen maßgeblich zu der Haushaltssituation bei. Die auf der Ausgabeseite zu leistenden steigenden Betriebskosten für die Unterhaltung und Bewirtschaftung der gemeindeeigenen Grundstücke sowie zusätzliche Aufwendungen für die Betreuung der Kinder in den Kindertagesstätten erhöhen darüber hinaus noch die Differenz zwischen den Einnahmen und Ausgaben des Verwaltungshaushaltes.

Die vom Rat seit 1997 beschlossenen Konzepte zur Haushaltskonsolidierung sind auch bei der Aufstellung des Haushaltes für das Jahr 2005 strikt angewandt worden. Während durch das Haushaltskonsolidierungskonzept 1997 noch ein Haushaltsausgleich erreicht werden konnte, war mit den Fortschreibungen dieses Konzeptes zu den Haushaltsplänen 2002 und 2003 lediglich eine Verringerung der Fehlbeträge möglich. Hierbei wurden die Ausgaben durch weitere Kürzungen bereits auf ein Mindestmaß beschränkt. Zudem musste der Rat gravierende Steuer- und Gebührenerhöhungen beschließen, die die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wendeburg bei den Ausgaben für die Grundsteuern A und B, der Gewerbesteuer, der Hundesteuer sowie bei den Benutzungsgebühren für die Kindergärten, im Bestattungswesen und für das Auebad zusätzlich belasten. Hierbei hatte der Rat vorgegeben, im Rahmen der Haushaltskonsolidierung zunächst einmal Ausgaben zu reduzieren und erst dann zusätzliche Einnahmen über Steuer- und Gebührenerhöhungen zu erzielen. Aber bereits mit der Verabschiedung des Haushalts für das Jahr 2004 konnte die Zielsetzung nicht mehr umgesetzt werden, weil die Einsparmöglichkeiten im Ausgabebereich völlig erschöpft waren.

So war es unumgänglich, mit der Fortschreibung des Haushaltskonsolidierungskonzeptes zum Haushaltsplan 2005 die Hebesätze für die Grundsteuern A und B um weitere 25 Punkte auf 370 % sowie die Badeentgelte für das Auebad um ca. 15 % anzuheben. Nur hierdurch konnte eine Reduzierung des Fehlbetrages im Verwaltungshaushalts auf 496.600,-- € erreicht werden. Mit den auszugleichenden Fehlbeträgen aus den Jahren 2003 und 2004 beläuft sich der Gesamtfehlbetrag nunmehr auf 1.514.900,-- €. Nach der mittelfristigen Finanzplanung bis 2008 ist heute schon ersichtlich, dass sich die chronische Unterfinanzierung des gemeindlichen Haushalts weiter fortsetzen wird. Wenn eine Konjunkturbelebung nicht erreicht werden kann, werden weitere Steuer- und Gebührenerhöhungen unausweichlich sein, um die Aufgaben weiterhin erfüllen und die für die Einwohnerinnen und Einwohner geschaffene Infrastruktur erhalten zu können.

Die Aufnahme von Krediten für neue Investitionen ist in Höhe von 55.600,-- € erforderlich. Nach Abzug der ordentlichen Tilgungsleistungen für bestehende Kreditverpflichtungen in Höhe von 290.000,-- € wird sich die Gemeinde Wendeburg in 2005 um 234.400,-- € entschulden. Der Gesamtschuldenstand beläuft sich am 01.01.2005 auf 3.648.000,-- €.

Im Vermögenshaushalt sind Investitionen mit einem Gesamtbetrag von 1.642.700,-- € vorgesehen. Die größten Ausgabepositionen sind hier die Erneuerung der Wassererwärmungsanlage im Auebad (130.000,-- €), die Baukosten für den Anschluss des Fasanenringes an den Verkehrskreisel in Wendezelle (120.000,-- €) sowie die Sanierung des Daches der Sporthalle in Bortfeld (40.000,-- €). Daneben sind im Haushalt für die Erneuerung des Vorbaus der Friedhofskapelle in Zweidorf 20.000,-- €, Zuschüsse für Investitionsmaßnahmen der Sportvereine in Höhe von 12.300,-- €, für die Ersatzbeschaffung von Spielgeräten für die Spielplätze 6.500,-- €, für den Erwerb von Geräten und Maschinen im Bereich des Feuerschutzes 22.700,-- € und für den notwendigen Austausch der 7 Jahre alten Rechner im Rathaus 23.000,-- € im Vermögenshaushalt berücksichtigt.

Dem Antrag der Bürgerinitiative „Für Vernunft" und Bündnis 90/Die Grünen, 20.000,-- € im Haushalt 2005 für den Umbau von Bushaltestellen im Gemeindegebiet zu niederflurgerechten Bushaltestellen bereitzustellen, ist der Rat nicht gefolgt. Grund hierfür ist, dass die Gemeinde Wendeburg auf ihren im Mai 2004 an die Bezirksregierung Braunschweig gerichteten Zuschussantrag einen entsprechenden Bewilligungsbescheid noch nicht bekommen hat. Somit besteht Unsicherheit, ob die im Gemeindegebiet beabsichtigten Maßnahmen im nächsten Jahr überhaupt bzw. in welcher Höhe sie gefördert werden. Sobald eine Finanzierungszusage des Landes vorliegt, beabsichtigt der Rat, über die Baumaßnahmen im Rahmen eines Einzelbeschlusses zu entscheiden.

Weiterer Punkt auf der Tagesordnung des Rates war die Ernennung des Herrn Mathias Voges zum stellvertretenden Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Neubrück. Einstimmig hat der Rat Herrn Voges für die Dauer von 6 Jahren in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen.

Bürgermeister Reupert hat dem Rat mitgeteilt, dass der Wasserverband Peine beabsichtigt, den jährlichen Grundpreis für Trinkwasser von 49,08 € auf 60,00 € zu erhöhen. Dies macht eine verbrauchsbezogene Steigerung von ca. 0,08 € je m³ Frischwassermenge aus.

Der Bürgermeister teilte dem Rat abschließend mit, dass die in Zusammenarbeit mit dem Initiativkreis Wendeburger Unternehmen erstellte Informationsbroschüre über die Gemeinde Wendeburg mit dem Informationsflyer an alle Haushalte im Gemeindegebiet verteilt worden ist. In der Informationsbroschüre sind auch die aktuellen Straßenpläne der Ortschaften enthalten. In weiteren Schritten sollen in nächster Zeit die Ortsinformationstafel an der Peiner Straße in Wendeburg mit einem aktuellen Plan ausgestattet und die Ortspläne in den Internetauftritt der Gemeinde Wendeburg aufgenommen werden.

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Grußwort zum Jahreswechsel 2004

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die letzten Tage eines letzten Jahres bieten traditionell die Gelegenheit inne zu halten und die vergangenen zwölf Monate Revue passieren zu lassen. Dazu gehört natürlich auch, den Blick nach vorne zu richten auf das, was die Zukunft für uns bereit hält.

Unser kommunales Handeln wird seit einigen Jahren ganz entscheidend vom Zwang zur Haushaltskonsolidierung geprägt. Im Jahr 1994 hatte die Gemeinde Wendeburg Einnahmen aus Gewerbesteuer, Einkommensteueranteilen und Schlüsselzuweisungen des Landes von insgesamt ca. 5,4 Mio. Euro. Unter anderen diese Einnahmearten sind in den vergangenen Jahren ständig zurückgegangen auf nunmehr 4,2 Mio. Euro. Im selben Zeitraum stiegen Ausgaben an, wie z. B. die Kreisumlage von Euro 2,1 Mio. (1994) auf jetzt Euro 2,8 Mio. Mit diesen Zahlen braucht es sicherlich nicht mehr allzuviel Vorstellungskraft, dass bei noch so zurückhaltender Haushaltsführung ein Haushaltsausgleich einfach nicht mehr zu erreichen ist.

Wir wirtschaften in allen Verwaltungsbereichen sehr sparsam. Doch unterliegen wir nicht nur allein unserer eigenen Verantwortung, sondern auch übergeordneten Einflüssen. Ein großer Teil der gemeindlichen Aufgaben – und damit auch der Ausgaben – ist gesetzlichen Bestimmungen, Verträgen und anderen Vorgaben unterworfen. Der eigentlich freiwillige Bereich ist kaum noch vorhanden. Dort gibt es nicht mehr sehr viel zu sparen, es sei denn, man möchte Leistungsabbau betreiben, möchte z. B. das Auebad schließen, Nutzungszeiten von Sporthallen einschränken, Kinderspielplätze und Einrichtungen der Jugendpflege aufgeben u. ä. Doch am Ende entstünde dann eine soziale Schieflage, eine beschädigte Infrastruktur bei den Vereinen und letztlich auch in der gesamten Gemeinde. Deshalb ist die Haushaltskonsolidierung nicht nur durch weitere Ausgabekürzungen erreichbar, es müssen auch die Einnahmen in vertretbarem Umfang erhöht werden, wenn die Einrichtungen und Leistungen der Gemeinde auf einem notwendigen Standard gehalten werden sollen. Der Gemeinderat hat deshalb mit seinem Beschluss zum Haushaltsplan 2005 die Erhöhung der Hebesätze für die Grundsteuern A und B um 25 %-Punkte auf jeweils nunmehr 370 %-Punkte beschlossen. Trotz der erwarteten Mehreinnahmen aus diesem wichtigen Steueraufkommen weist der Haushalt 2005 einen Fehlbedarf von 496.600 Euro aus. Die Eintrittspreise für das Auebad sollen in der kommenden Saison um ca. 15 % angehoben werden. Eine Verbesserung der Haushaltslage kann mit Ausblick auf die mittelfristige Finanzplanung nur erreicht werden, wenn sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten ändern, d. h. die Anteile an der Einkommensteuer wieder steigen und die Gewerbesteuereinnahmen sich nach oben entwickeln.

Im ablaufenden Jahr ist trotz dieser jetzt schon chronischen Unterfinanzierung des gemeindlichen Haushaltes einiges geschehen, um die Gemeinde lebenswert zu erhalten und mit ihren Einrichtungen zukunftsfähig zu machen.

Besonders erfolgreich war das Bemühen, im Zuge der Schulstrukturreform ein neues umfangreiches Bildungsangebot in Wendeburg zu erreichen. Die Orientierungsstufe gibt es an der Aueschule nicht mehr, dafür entstand dort eine neue Haupt- und Realschule. Der Erfolg ist dem großen Einsatz für dieses Ziel durch Eltern, Kollegium, Schulträger, Gemeinderat und nicht zuletzt den Landtagsabgeordneten zu verdanken. Das neu eingerichtete Gymnasium in Vechelde dürfte auch für Schülerinnen und Schüler aus unserer Gemeinde als attraktive Schulform akzeptiert werden. Die Schulen sind weitgehend perfekt ausgestattet und es arbeiten dort hochmotivierte Lehrerkollegien.

Investiert wurde seitens der Gemeinde in das Gebäude der Verlässlichen Grundschule Wendeburg. Ein neuer Klassenraum ist dort entstanden; das Lehrerzimmer wurde wesentlich vergrößert und die Sanitäranlagen für Schülerinnen und Schüler sind komplett erneuert worden. Dafür waren 176.000 Euro erforderlich.

Die Gemeindestraße „Am Brink" in Zweidorf war einschließlich der Regenwasserkanalisation umfassend zu erneuern. Die Kosten dafür belaufen sich auf insgesamt 350.000 Euro. Davon sind durch Anliegerbeiträge ca. 168.000 Euro zu refinanzieren. Durch den Erschließungsträger konnte der Straßenbau im Baugebiet „Konrad-Beste-Straße" endgültig fertiggestellt werden.

Ganz entscheidend prägend auf das Ortsbild und die Einzelhandelsstruktur wirkt das neue Nahversorgungszentrum in Wendeburg-Wendezelle an der Büssingstraße. Dort wurde ein neuer Kreisverkehrsplatz gebaut, der sowohl dieses neue Einzelhandelszentrum mit dem Wohngebiet als auch den nördlich angrenzenden Bereich „Fasanenring" erschließt. In verkehrsgünstiger Lage verfügt die Gemeinde jetzt über Angebote eines sogenannten „Vollsortimenters", der Fa. REWE. Als „Discounter" hat sich die Fa. ALDI dort angesiedelt. Im angrenzenden „Aue-Einkaufszentrum" präsentiert sich mit einer Vielzahl von Einzelhändlern und Dienstleistern ein attraktiver Branchenmix. Mit diesem neuen Angebot an der Büssingstraße kann das Grundzentrum Wendeburg langfristig alle Ansprüche an eine ortsnahe Versorgung sicherstellen. Leider war mit der Umsiedlung des „HL-Marktes" (jetzt „REWE-Markt") von der Peiner Straße zur Büssingstraße eine Schwächung der innerörtlichen Versorgung verbunden. Allerdings hätte der HL-Markt mittelfristig keinen Bestand gehabt, weil sowohl die Verkaufsfläche als auch die Parkplatzfläche unzureichend waren. Letztlich ist die Gemeinde mit dem neuen Zentrum im Hinblick auf die Nahversorgung mit Artikeln des täglichen Bedarfs gut ausgestattet; Kaufkraft fließt nicht mehr in andere Gemeinden ab, sondern bleibt im Ort.

Im kommenden Jahr werden die im Vermögenshaushalt der Gemeinde veranschlagten Investitionen wieder auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben. Es ist vorgesehen, den nördlichen Anschluss des Verkehrskreisels an die Landesstraße 321 zum Fasanenring auszubauen. Das Auebad muss eine neue Wassererwärmungsanlage erhalten, da die alte Wärmepumpe (Baujahr 1976) nicht mehr betriebsbereit ist. Die Sporthalle in Bortfeld erhält auf dem Hauptdach eine umfassende Reparatur. Im Bereich des Feuerschutzes sind Investitionen in die Sirenenanlage am Katzhagen in Bortfeld erforderlich. Außerdem sollen für die Wehren in Bortfeld, Rüper und Wendeburg je 4 neue Pressluftatmer angeschafft werden. Das Rathaus erhält neue Rechner, inkl. der erforderlichen Software. Die alten PC´s sind nach 7 Jahren Betriebszeit nicht mehr hinreichend sicher einsetzbar. Im kommenden Jahr sollen die Grabfelder zur anonymen Bestattung auf den gemeindlichen Friedhöfen hergerichtet werden. An der Friedhofskapelle in Zweidorf wird der Vorbau erneuert. Einige Sportvereine erhalten für notwendige Umbauten und Erweiterungen der Vereinsanlagen einen Zuschuss der Gemeinde. Zuwendungen erhalten auch die Kyffhäuserkameradschaften in Bortfeld und Wendeburg. Für die Sanierung der Spielplätze und der Spielgeräte enthält der Haushalt die notwendigen Mittel.

Infolge der beschriebenen Lage der öffentlichen Finanzen wird unsere Gesellschaft mehr denn je auf freiwillige Leistungen der Bürgerinnen und Bürger angewiesen sein. Unsere Vereine und Verbände tragen mit ihren Aktivitäten maßgeblich zum Leben in unserer Gemeinde bei. Als gelungenes Beispiel dieses umfassenden Engagement ist die in diesem Jahr durchgeführte äußerst erfolgreiche 16. Kulturwoche zu bewerten. In 19 Veranstaltungen konnten insgesamt fast 4.000 Besucher begrüßt werden. Im Jahr 2006 veranstaltet der Kulturring Wendeburg die nächste Kulturwoche mit einem bunten Querschnitt durch die sowohl kulturelle als auch sportliche Arbeit, die in den örtlichen Vereinen und Organisationen geleistet wird.

Im Namen des Rates und der Verwaltung sage ich allen ehrenamtlich tätigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Vereinen, Verbänden, Jugendorganisationen, Seniorenkreisen und in den kirchlichen Einrichtungen herzlichen Dank für die geleistete Arbeit. In diesen Dank beziehe ich die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren ausdrücklich mit ein. Zu danken ist auch allen Sponsoren, die mit Geld- und Sachspenden die unterschiedlichen Aktionen fördern. Unsere Gemeinde wäre nicht so lebens- und liebenswert, wenn es Sie nicht gäbe.

Von Dante Alighiesi ist das Wort übermittelt: „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt."

In diesen Sinn sollten wir das neue Jahr begrüßen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2005

Ihr
Hans Peter Reupert

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Christiane Meinecke 
für mehr als 25-jährige Tätigkeit
als Gemeindebeauftragte für Seniorenarbeit geehrt

Ein besonderer Punkt im Rahmen der Ratssitzung am 07.12.2004 war die Ehrung der Gemeindebeauftragten für Seniorenarbeit, Frau Christiane Meinecke.

Seit über 25 Jahren organisiert und koordiniert Frau Meinecke die Seniorenarbeit im Bereich der Gemeinde Wendeburg. Sie leistet diese Arbeit ehrenamtlich, mit großem Engagement und mit sehr viel Zeiteinsatz. „Die Arbeit mit der älteren Generation ist mir eine Herzensangelegenheit," wie sie selbst sagt.

Frau Meinecke hat früh erkannt, dass Seniorenarbeit mehr ist, als wöchentliche Zusammenkünfte mit Kaffee und Kuchen. Themen wie Gehirn-Jogging, Rhetorik, Yoga, Gymnastik, gesunde Ernährung usw. standen und stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeit. „Seniorinnen und Senioren müssen mitdenken und sich gesellschaftlich und politisch einbringen" – dass ist ihre Devise und danach handelt sie. Besondere Herausforderungen sieht Frau Meinecke in den Alterskrankheiten wie Demenz und Alzheimer sowie im Umgang mit psychisch kranken Menschen. Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass zu diesen Themen besondere Informationsveranstaltungen durchgeführt werden. In Peine konnte eine Kontakt- und Informationsstelle im Paritätischen Wohlfahrtsverband aufgebaut werden.

Es ist fast unmöglich alles aufzuzählen, was Frau Meinecke in ihrer Freizeit für die Gemeinde Wendeburg und die Wendeburger Seniorinnen und Senioren leistet.

Bürgermeister Reupert hob in seiner Laudatio besonders hervor, dass Frau Meinecke in mehr als 25 Jahren in der Seniorenarbeit der Gemeinde Wendeburg und in vielen Gremien des Landes Niedersachsen sowie des Landkreises Peine vorbildlich gewirkt und sich hohe Verdienste erworben hat. Bürgermeister Reupert betonte, dass Frau Meinecke ein Glücksfall für die Gemeinde Wendeburg sei und er hoffe, dass Frau Meinecke noch lange als Beauftragte für Seniorenarbeit tätig sein werde.

Zum Dank und als Anerkennung für ihr langjähriges unermüdliches Engagement überreichte Bürgermeister Reupert Frau Meinecke ein Präsent der Gemeinde Wendeburg.

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Günter Knoblich für mehr als 40-jährige Ratstätigkeit geehrt

In der Ratssitzung am 07. Dezember 2004 ist Ratsherr Günter Knoblich für seine mehr als 40-jährige Ratstätigkeit geehrt worden. Die Ehrung hat Herr Rolf Ahlers als stellv. Vorsitzender des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes - Kreisverband Peine – und als Ratsvorsitzender des Gemeinderates Wendeburg vorgenommen.

Der kommunalpolitische Werdegang des Herrn Knoblich begann am 24.10 1964 im Rat der damaligen Gemeinde Sophiental und setzte sich nach der Verwaltungs- und Gebietsreform 1974 im Wendeburger Gemeinderat fort. In dieser Zeit arbeitete Herr Knoblich im Schulausschuss, im Planungs- und Umweltausschuss sowie im Feuerschutzausschuss mit. Aber auch dem Verwaltungsausschuss, dem Finanzausschuss sowie dem Jugend- und Sportausschuss hat Herr Knoblich jeweils in einer Wahlperiode angehört.

Von August 1974 bis Oktober 1991 war Herr Knoblich zudem Ortsvorsteher der Ortschaft Sophiental. Im November 2001 hat ihn der neue Ortsrat in Sophiental zum Ortsbürgermeister der Ortschaft gewählt.

Herr Ahlers würdigte das Engagement von Herrn Knoblich in einem ausführlichen Rückblick auf seinen kommunalpolitischen Werdegang. Insbesondere hob Herr Ahlers die Verdienste des Jubilars um die Ortschaft Sophiental hervor. Während seiner Mitarbeit in der Volksfestgemeinschaft Sophiental habe eine Vielzahl von Festen und Feiern im Ort stattgefunden, an die sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gern zurück erinnern.

Herr Ahlers dankte Herrn Knoblich im Namen der Bevölkerung für seinen Einsatz, den er für die örtliche Gemeinschaft erbracht hat. Für seine mehr als 40-jährige Ratstätigkeit überreichte er ihm die goldene Ehrennadel des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes und händigte ihm eine Dankes- und Glückwunschurkunde aus. Bürgermeister Reupert schloss sich den Glückwünschen an und überreichte Herrn Knoblich zum Dank und als Anerkennung für sein langjähriges Wirken ein Präsent der Gemeinde Wendeburg.

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B E K A N N T M A C H U N G
Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 19 "Im Mittelfelde II" – 3. Änderung-
mit örtlicher Bauvorschrift, Ortschaft Wendeburg

Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 und § 4 a Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)

Der Rat der Gemeinde Wendeburg hat in seiner Sitzung am 11. Mai 2004 beschlossen, den Bebauungsplan Nr. 19 "Im Mittelfelde II" – 3. Änderung – mit örtlicher Bauvorschrift aufzustellen mit dem Ziel, Wohnbauflächen zu entwickeln.

Nach § 3 Abs. 1 und § 4 a Abs. 1 Baugesetzbuch ist für Bauleitplanverfahren vorgesehen, dass die Gemeinde die Öffentlichkeit möglichst frühzeitig von ihren Planungsabsichten unterrichtet und ihr Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gibt.

Der Bebauungsplan wird zur Einsichtnahme im Bauamt der Gemeinde Wendeburg, Zimmer 20, Am Anger 5, Wendeburg, während der Dienststunden in der Zeit vom

2. Dezember 2004 bis 5. Januar 2005

zu jedermanns Einsicht bereitgehalten.

Während dieser Zeit können Außerungen vorgebracht, bzw. bei der Gemeinde schriftlich eingereicht werden.

Auf Wunsch werden der interessierten Öffentlichkeit während der Auslegungsfrist auch Informationen über die allgemeinen Ziele, Zwecke und voraussichtlichen Auswirkungen der Planung gegeben.

Der künftige Plangeltungsbereich ist in der nebenstehenden Skizze dargestellt.

gez.: Thieleke

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Maschinenlesbare Pässe

Seit dem 26. Oktober 2004 ist die Einreise in die USA nur noch mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Auch Kinder, denen bislang ein Kinderausweis ausgestellt wurde, bzw. die bisher in den Reisepass eines Elternteiles eingetragen wurden, benötigen dort einen eigenen maschinenlesbaren Kinderpass.

Ab dem 19. November 2004 werden die vorläufigen Reisepässe und die vorläufigen Personalausweise sowie die Kinderpässe für die Einwohner der Gemeinde Wendeburg als maschinenlesbare Dokumente ausgestellt. Mit der vorhandenen Software der Kosynus GmbH, Braunschweig, ist es darüber hinaus möglich, die Antrags- und Bestelldaten der in Wendeburg beantragten Personalausweise und Reisepässe digital an die Bundesdruckerei GmbH in Berlin zu übermitteln. Hiervon werden insbesondere diejenigen profitieren, die einen sogenannten „Expresspass" benötigen. Dieser soll innerhalb von 3 (Werk-)Tagen nach Beantragung zur Verfügung stehen.

Die Gebühren betragen:

Personalausweis 8,00 €
Reisepass 13,00 € bzw.26,00 €
Kinderpass 13,00 €
vorläufiger Personalausweis 5,50 €
vorläufiger Reisepass 26,00 €
Expresspass 45,00 € bzw.58,00 €.

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Die Seniorenbeauftragte informiert!!

Der Landkreis Peine bietet auch im Jahr 2005 wieder Erholungsfahrten nach Bad Hönningen und zum Weißenhäuser Strand an.

Folgende Termine sind vorgesehen:
Weißenhäuser Strand vom 23.06.-02.07.2005/Reiseleiterin ist Frau G. Schoke (Tel.: 05303/2893)
Bad Hönningen vom 15.08.-24.08.2005/Reiseleiter ist Herr D. Ziegerer (Tel.: 05171/17858)
Das nächste Seminar für Seniorenkreisleiter findet am Samstag, 28. Januar 2005 von 10.00 – 16.00 Uhr in der Bürgerschenke in Peine statt.

Themen sind:
- Grundsicherung
- Betreuungsrecht.

Wer teilnehmen möchte meldet sich bitte bei Christiane Meinecke (Tel: 0 53 03 / 13 23).

Weihnachtsbesuch im Alten- und Pflegeheim Löschmann GmbH

Die Seniorenkreisleiter überraschten die Senioren des Alten- und Pflegeheimes Löschmann GmbH mit kleinen Weihnachtsgestecken. Frau Rietz hatte sie in liebevoller Arbeit gefertigt. Bei Gesang und weihnachtlichem Gebäck hatten wir miteinander eine fröhliche und besinnliche Adventsstunde.

Allen Seniorinnen und Senioren wünsche ich ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest, ein frohes Jahr 2005, Gesundheit und Freude für Sie und Ihre Familien.

Ihre Christiane Meinecke

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B E K A N N T M A C H U N G
Ortsrat Wendeburg

Die 19. Sitzung des Ortsrates der Ortschaft Wendeburg findet am Mittwoch, dem
29. Dezember 2004, 11.00 Uhr, im Gasthaus "Zorbas", Braunschweiger Straße 5, 38176 Wendeburg statt.

Tagesordnung:

I. Öffentlicher Teil:

Genehmigung der Niederschrift über die 18. Sitzung des Ortsrates der Ortschaft
Wendeburg am 30. November 2004

Beratung und Beschlußfassung über Themen der vorangegangenen Ortsbesichtigung

Mitteilungen der Verwaltung

Wünsche und Anregungen

II. Nichtöffentlicher Teil

 

Reupert

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Bürgerversammlungen 2005

Harvesse 
18.02.2005 um 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Harvesse
Wenser Str.19,Wendeburg-Harvesse

Rüper
29.01.2005 um 10:00 Uhr, Gaststätte „Zum Jägerheim", Inh. H.-H. Grobe
Meerdorfer Str. 40, Wendeburg-Rüper

Meerdorf
04.02.2005 um 19:30, Gaststätte „Altes Landhaus"
Woltorfer Str.13, Wendeburg-Meerdorf

Bortfeld
12.02.2005 um 10:00 Uhr, Gaststätte „Saue"
Polterdamm 25, Wendeburg-Bortfeld

Wense
05.03.2005 um 11:00 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus
Dorfstr. 31 A, Wendeburg-Wense

Sophiental
11.03.2005 um 18:00 Uhr, Gaststätte „Zur Linde"
Holzmark 1, Wendeburg-Sophiental

Neubrück
25.02.2005 um 19:00 Uhr, Gaststätte „Zum grünen Jäger"
Neue Reihe 6, Wendeburg-Neubrück

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